Durch das
Internet lernt man viele unterschiedliche Menschen aus aller Welt kennen,
wie zum Beispiel Franceso, einen leidenschaftlichen MX-5-Fahrer aus der
Franciacorta
in Norditalien:
Through the Internet you get to know a lot of
different people from all over the world, like Francesco for instance, an
enthousiastic MX-5 driver from
Franciacorta
in North Italy:
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Das ist Francescos NA mit
seiner Freundin am Steuer. Ich finde dieses Auto wunderschön...
vielleicht auch, weil es fast genauso aussieht wie meines?!?
This is Francesco's NA
with his girlfriend in the driver's seat. I think this car is wonderful...
perhaps because it looks very much like mine?!?
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Das ist Francesco neben
seinem Auto auf einem MX-5-Treffen am
Gardasee ...und hier gibt es noch einen kleinen Video-Clip von diesem Treffen.
This is Francesco next to
his car at an MX-5 meeting at Lake Garda ...and here is a little video clip from this meeting.
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Wie wir alle wissen, kann
man auch das neueste Modell des MX-5 nicht mit Navigationssystem
bestellen. Ich habe ein Navi von "Navman", das mit einem Handheld-Computer kombiniert
ist und mit einem Saugpfropf an der Windschutzscheibe befestigt wird [Foto].
Francesco aber hat dieses Problem viel eleganter gelöst, nämlich mit
einem Navigationsradio von Pioneer. Wie man im Bild sehen kann, eine
geniale Lösung!
As we all know you cannot
order the MX-5 with a navigation system, not even the latest model. I
have got a "Navman" navigator that is combined with a heldheld computer and must
be fixed to the windscreen with a sucker [Photo].
Franceso, however, solved this problem in a lot more elegant way, namely
with a navigation radio from Pioneer. As you can see in the picture, an
ingenious solution! |
Nun noch etwas ganz anderes, ein Bild zum Schmunzeln. Der Fahrer (oder die Fahrerin?!?) dieses roten NA konnte hoffentlich schwimmen...
Now something quite different, a picture that makes you smirk. The gentleman (or lady?!?) who drove that red NA could hopefully swim...

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Laufleistung:
Die Tabelle hier rechts zeigt die Laufleistung des kleinen Sportwagens. Ganz beachtlich, möchte man meinen. Vor allem, wenn man weiß, wie ich fahre. Ein drehfreudiger Motor wie der des MX giert ja regelrecht danach, an die Drehzahlgrenze – die übrigens bei 7.000 Umdrehungen pro Minute liegt – herangeführt zu werden, und wer mich kennt, weiß, dass ich ihm diesen Wunsch nur sehr selten abschlage... ;-)
Am 1. Juli 2004, etwa um 17:30 Uhr, überschritt unser MX-5 die Marge von 150.000 km. Hier eine kleine Bilderserie dieses "Ereignisses". Ja, wenn man jeden Tag 70 km zur Arbeit fährt, dann kommt schon etwas zusammen!
Die Fotos lassen sich übrigens auf Klick vergrößern, obwohl das auch nicht viel bringt, denn die Qualität ist nicht besonders gut (mehr dazu weiter unten):
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Erstzulassung: |
19.04.1991 |
0 km |
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| Kauf: |
13.06.2002 |
110.000 km |
d.h. Jahresfahrleistung |
9.850 km |
| Zwischenstand: |
01.07.2004 |
150.000 km |
d.h. Jahresfahrleistung |
19.600 km |
| Zwischenstand: |
01.01.2005 |
160.444 km |
d.h. Jahresfahrleistung |
19.850 km |
| Zwischenstand: |
01.01.2006 |
180.060 km |
d.h. Jahresfahrleistung |
19.616 km |
| Zwischenstand: |
01.01.2007 |
198.154 km |
d.h. Jahresfahrleistung |
18.094 km |
| Zwischenstand: |
13.02.2007 |
200.000 km |
d.h. Jahresfahrleistung |
16.043 km |
| Zwischenstand: |
01.01.2008 |
210.172 km |
d.h. Jahresfahrleistung |
12.018 km |
Man mag sich fragen, warum hier die Jahresfahrleistung so stark gesunken ist. Das hat einen einfachen Grund: Ich bin ein wenig "fremdgegangen" und habe sehr häufig den Renault Safrane meines Sohnes gefahren, u.a. auch bei einer Urlaubsreise nach Italien. Da kommen schon ein paar Kilometer zusammen! Leider haben wir dieses herrliche Beispiel französischer Lebensart inzwischen verkauft, weil mein Sohn der französischen Technik nicht vertraute ...ganz zu unrecht, wie ich finde. Bilder und Info zum Safrane hier! |
Zwischenstand: |
01.01.2009 |
228.184 km |
d.h. Jahresfahrleistung |
18.012 km |
| Zwischenstand: |
01.01.2010 |
246.827 km |
d.h. Jahresfahrleistung |
18.643 km |
| Zwischenstand: |
15.06.2010 |
250.000 km |
d.h. Jahresfahrleistung |
5.858 km |
Was ist hier passiert? Nun, ich hatte wieder einmal einen schweren Bandscheibenvorfall und dieses Mal kam ich um eine Operation nicht herum. Durch den Klinikaufenthalt und die so genannte Anschlussheilbehandlung (Reha) stand der rote Renner lange Zeit unbenutzt in der Garage. Als ich dann nach Monaten wieder langsam anfangen durfte, Auto zu fahren, zog ich es vor, den neuen Astra meiner Frau zu benutzen, weil er Automatik hat und auch sonst mit allem Komfort und Kommnach ausgestattet ist und über so genannte AGR-Sitze (Aktion gesunder Rücken) verfügt. Da kommt kein Mercedes mit! Für meinen lädierten Rücken eindeutig die bessere Wahl im Vergleich zum beinharten MX... |
Zwischenstand: |
01.01.2011 |
258.683 km |
d.h. Jahresfahrleistung |
11.856 km |
| Zwischenstand: |
01.01.2012 |
??? km |
d.h. Jahresfahrleistung |
??? km |
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Die schlechte Qualität der Bilder
rührt daher, dass sie während der Fahrt und daher einhändig aufgenommen wurden.
Außerdem regnete es und somit waren die Lichtverhältnisse alles andere als
bestens. Sorry.
Hier sieht man auch noch einmal
sehr schön die Zusatzinstrumente, die ich einbauen ließ. Der Grund dafür war
zunächst, dass ich mich ständig über die fehlende Borduhr ärgerte, in zweiter
Linie aber sicher auch, dass es gut aussieht. |
| ...und hier nun, etwa
zweieinhalb Jahre nach den Bildern oben, das Überschreiten der magischen Grenze
von 200.000 km am 13. Februar 2007, mittags um 13:30 Uhr auf dem Weg von der
Schule in Werther nach Hause, auf der Bahnhofstraße in Steinhagen. Dieser Moment
hatte etwas Faszinierendes und irgendwie Feierliches an sich, fand ich, vor
allem, als ich daran dachte, dass der kleine rote Flitzer immer noch den ersten
Motor, das erste Getriebe und die erste Kupplung hatte und (siehe unten) mir in
der ganzen Zeit keine Probleme machte... toi, toi toi! |
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| Reifen: |
Der Mazda MX-5 1.6 der
Modellreihe NA (also mit so genannten "Schlafaugen") wurde serienmäßig mit
Sommerreifen der Größe 185 / 60 R 14 bzw. mit Winterreifen der Größe 175 /
65 R 14 M+S auf Stahlfelgen ausgeliefert. Diese Bereifung sieht jedoch
weder gut aus, noch ist sie der hohen fahrtechnischen Performanz dieses
Fahrzeugs angemessen, denn immerhin hat das Auto serienmäßig 85 KW (also
115,6 PS) bei einem Leergewicht von nur 955 kg. Das entspricht einem
Leistungsgewicht von 8,26 kg/PS. Eine modernere Ausgabe des MX 1.6, das
Modell NB-FL aus dem Jahre 2004 zum Beispiel, muss mit nur 110 PS immerhin
1161 kg schleppen, was einem Wert von 10,55 kg/PS entspricht. Der um mehr
als 25% bessere Wert des alten Modells macht sich nicht nur bei
"Ampelrennen", sondern auch bei der zügigen Landstraßenfahrt deutlich
bemerkbar.
Aus diesem Grunde ist mein
MX, der immerhin schon mit Leichtmetallfelgen ausgestattet war, auf andere
Reifen- und Felgenformate umgerüstet worden. Alle Veränderungen gegenüber
der Serie sind selbstverständlich im Kraftfahrzeugschein eingetragen. |
| Sommerreifen: |
Als ich den MX kaufte,
hatte er für den Sommer schon neue Leichtmetallfelgen der Firma Borbet in
der Größe 7Jx15, die mit Reifen der Größe 195 / 50 R 15 bestückt waren.
Bei der Montage einer Reifenbreite von über 185 ist es übrigens
Vorschrift, an den hinteren Kotflügelecken eine entsprechende
Verbreiterung, die als Spritzschutz fungiert, anzubringen. Die Reifen der
Marke Fulda, auf denen das Auto fuhr, als ich es erwarb, sind allerdings
nicht zu empfehlen, da es sich um echte "Radiergummis" handelt, also um
Reifen, die einem sehr hohen Verschleiß unterliegen.
Daher habe ich im Jahre
2004 auf Kléber-Reifen derselben Größe umgerüstet. Diese Reifen sind auf
trockener und nasser (!) Fahrbahn sogar im Grenzbereich erstaunlich
kurvensicher und zeigen nur geringe Abnutzungserscheinungen. Natürlich
wären noch breitere Reifen für den MX zulässig, doch gibt es dann Probleme
mit der Enge des Radausschnitts und vor allem mit dem Anschlag an der
Achse bei voll eingeschlagener Lenkung, was meiner Meinung nach in keinem
Verhältnis zu dem vermeintlichen Gewinn steht, den man erzielt, wenn man
behaupten kann, man fahre auf 225ern. Solcherlei Jugendsünden beging ich
bei meinem Karmann Ghia vor über 30 Jahren... ;-) |

Wie das Foto belegt, sieht diese
Reifen-Felgen-Kombination gut aus und lässt den Roadster breit und bullig
wirken. |
| Winterreifen: |
Die Vorbesitzerin legte
sich, wie oben erwähnt, für den Sommer neue Borbet-Felgen zu und nutzte
die orignalen Mazda-Alufelgen für den Winter. Sie hatte so genannte
Ganzjahresreifen der Marke Metzeler montiert, die ich bis zum Frühjahr
2004 weiterbenutzte. Aber was die professionellen Autotester sagen, ist
schon richtig: Ein Ganzjahresreifen kann alles ein bisschen und nichts
richtig gut. Daher rüstete ich für den Winter auf Michelin Alpin A2 der
Größe 185 / 60 R 14 um. Ein Gewinn auf der ganzen Linie!
Um morgens von Kaunitz nach
Werther zur Arbeit zu fahren, muss ich jeden Tag den Teutoburger Wald
überqueren, was sommers wie winters landschaftlich reizvoll ist, aber im
Winter straßentechnisch nicht selten eine Katastrophe darstellt, denn der
"Pass" über den Ascheloher Berg hat 14% Steigung bzw. Gefälle! Als ich
noch meine Ente Baujahr 1964 hatte, zog ich an diesem Berg allen modernen
Autos davon bzw. schlängelte mich an den rechts und links im Graben
liegenden Wracks ohne Mühe vorbei. Beim MX sah das völlig anders aus. Ich
war nun selbst gebeutelt und oft ging gar nichts mehr, so dass ich zurück
fahren und eine lange Ausweichroute nehmen musste.
Im ersten Winter mit den
Michelin-Reifen allerdings wendete sich das Blatt erneut: Ich hätte
niemals für möglich gehalten, dass ein leichter Roadster mit
Hinterradantrieb dermaßen schnell und sicher auch bei Eis und Schnee die
Berge hoch flitzen kann. Selbst an der gefährlichsten Stelle meines
Weges, einer fast 90-Grad-Kurve auf einem steil abschüssigen
Streckenabschnitt, bei dem sich die Kurve zu allem Überfluss auch noch
auswärts neigt, blieb der MX sauber in der Spur. Klar, der Michelin Alpin
ist teurer als die Konkurrenz, aber er ist jeden einzelnen Cent seines
Preises wert!
Nachtrag: Im ADAC-Test für die Wintersaison 2005/06 schnitt der Michelin
Alpin A2 nicht mehr so gut ab, was zwei Gründe zu haben scheint: Erstens
wurden 195er anstatt 185er Reifen getestet, was die Ergebnisse nicht
direkt vergleichbar macht, und zweitens ist die technische Entwicklung
nicht stehen geblieben. Die Winterreifen der neuesten Generation sind noch
leistungsfähiger als alles bisher Bekannte. Testsieger wurde der Goodyear
Ultra Grip 7, den ich im Oktober 2005 für den BMW 318i meines Sohnes
kaufte. Inzwischen konnten wir den Reifen bei Trockenheit, Nässe, Matsch,
Schnee und Eis testen und ich muss sagen, die ADAC-Leute haben nicht zuviel
versprochen. Der im Winter bekanntermaßen problematische BMW fährt damit
wie auf Schienen. |

Auf diesem Foto sieht man die originalen
Mazda-Leichtmetall-Felgen recht gut. Sie waren vom Zahn der Zeit ziemlich
angenagt und ich hatte mich schon nach diversen Möglichkeiten des
Sandstrahlens erkundigt. Doch dann hat sich mein Nachbar Hermann Walter,
der übrigens das weltgrößte Museum für Volkswagen Käfer sein eigen nennt, ihrer
angenommen und sie nur durch Spezialreiniger so gut hinbekommen,
dass sie für den Winter allemal wieder salonfähig sind. |
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Pflegemaßnahmen:
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Mein MX wird in den
Sommermonaten regelmäßig gewaschen und auch öfter poliert, denn der Lack
ist schon ein wenig altersschwach und neigt zu der bei roten Lacken
üblichen Schlierenbildung, so dass es bisweilen nötig ist, ihn zu wachsen
oder auch zu polieren. In den Wintermonaten wasche ich ihn nur, wenn er
total verdreckt ist, denn ich hasse spröde, rissige Hände und die bekomme
ich sofort, wenn ich bei Kälte und Nässe draußen arbeite.
Man mag hier einwenden,
dass es ja Waschanlagen gibt, die einem diese ungemütliche Arbeit
abnehmen. Richtig, ich wasche den Wagen auch ausschließlich in
Waschanlagen, aber nach dem Verlassen der Anlage ist immer noch jede Menge
Handarbeit gefragt, um alle Stellen trocken zu legen und versteckte Ecken
zu reinigen. Diese Erfahrung hat wohl jeder schon gemacht.
Ansonsten kontrolliere ich
sehr regelmäßig den Motorölstand und gebe gelegentlich ein wenig dazu,
aber insgesamt gesehen ist der Ölverbrauch für einen Motor mit solch einer
hohen Laufleistung sehr gering: ca. 0,25 Liter auf 1000 km.
Dann schaue ich noch alle
anderen Füllstände mehr oder weniger regelmäßig nach, doch außer der
Scheibenwaschanlage, deren tadellose Funktion bei einem Sportwagen allein
wegen der geringen Bauhöhe bei Regen, Matsch und Schnee unerlässlich ist,
habe ich noch nie etwas nachzufüllen brauchen.
Den Reifendruck prüfe ich
bei jeder zweiten bis dritten Tankfüllung. Ich fahre übrigens auf Rat
meines Ausbilders beim Fahrsicherheitstraining immer mit einem gegenüber
den Werksvorgaben leicht erhöhten Reifendruck von 2,4 bar auf allen vier
Reifen (Sommer und Winter). Das bringt zwar leichte Komforteinbußen mit
sich, hat sich aber für das Handling, die Straßenlage und damit
letztendlich für die Sicherheit als sehr gut erwiesen. Zur Nachahmung
empfohlen!
Als Letztes sei hier noch
erwähnt, dass ich jeden Herbst an meiner Stammtankstelle die Beleuchtung
überprüfen lasse. Das macht "Jupp", der Meister bei der AVIA-Station,
neben der wir wohnen, immer in kostenloser Nachbarschaftshilfe. Ja, auf
dem Lande gibt es das noch! |
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Reparaturen: |
Ein leidiges Thema bei
vielen Autos, doch beim Mazda MX-5 steht es ganz hinten an, denn in dieser
Sparte gibt es wenig zu berichten.
Nach Auskunft der
Vorbesitzerin hat der Wagen nie Probleme gemacht. Aber solche Äußerungen
können ja auch subjektiv gefärbt sein, vor allem, wenn sie sich
verkaufsfördernd auswirken. Also war ich sehr auf die schon
sprichwörtliche Mazda-Zuverlässigkeit gespannt ...und wurde, um es vorweg
zu nehmen, auch nicht enttäuscht!
Die bisher einzige Panne,
die aber eigentlich auch keine war, tauchte im Sommer 2004 auf, als sich
beim Abstellen unter Anziehen der Handbremse die Bremsklötze am
rechten Hinterrad festsetzten. Bei der Weiterfahrt stieg dann leichter
Rauch auf und ich dachte schon an eine größere Reparatur, doch nach dem
Erkalten war alles wieder ok. Die hintere Bremse wurde erst über ein Jahr
später im Rahmen eines normalen Verschleißteilaustausches ersetzt.
Davon abgesehen gab es
bisher keine Panne (toi, toi, toi!), sondern nur Verschleißteile
auszutauschen.
Im Frühjahr 2005 musste ich
den Auspuff-Endtopf erneuern, was mir angesichts eines Kilometerstandes
von ca. 165.000 und eines Alters von 14 Jahren durchaus angemessen
erscheint. Der Preis für einen serienmäßigen Auspuff lag in der
Vertragswerkstatt inklusiv Einbau jenseits von 400 €, in der freien
Werkstatt immerhin noch bei knapp 400 €. Eine Nachfrage bei A.T.U. ergab,
dass dort der Auspuff für einen MX-5 NA nur 174 € kostete. Ich bestellte
sofort und staunte nicht schlecht, als ich einige Tage später mein
Ersatzteil abholte: Es war ein Auspuff der Firma Bosal, der sich gegenüber
der Serienanlage nicht nur durch eine leicht erhöhte Leistung auszeichnet,
sondern zusätzlich auch durch einen "echt geilen Sound", vor
allem in höheren Drehzahlbereichen und natürlich beim Zurückschalten mit
Zwischengas.
Der Einbau, den ich hier im Dorf in einer kleinen
(aber feinen) Werkstatt vornehmen ließ, kostete übrigens nicht die
Welt, denn er dauerte nur eine halbe Stunde und ging völlig problemlos
vonstatten. Man sagte mir in mehreren Internetforen zum MX voraus, dass
der Billigauspuff sehr schnell wegrosten und auch ansonsten Probleme
bereiten würde. Nun, es gab ein kleines Problem: Auf einer Fahrt an die
Ostsee machte der Auspuff plötzlich Geräusche, die ich zunächst der
Hinterachse und nicht dem Auspuff zuordnete. Über Handy rief meine Frau
den Gütersloher Mazdahändler an und ließ sich die Telefonnummer einer
Mazda-Vertretung in unserer Nähe - wir waren irgendwo bei Lauenburg -
geben. Ein Anruf in der dortigen Vertretung genügte und wir konnten noch
am späten Freitagnachmittag kommen. Der Wagen wurde auf die Bühne
gehoben und man stellte fest, dass der Auspuff sich verzogen hatte, so
dass er bei Lastwechselreaktionen an die Karosserie schlug. Das Problem
wurde mit ein wenig Biegen mit einer Brechstange nachhaltig behoben. Uns
wurde ein Kaffee angeboten und die Reparatur brauchten wir nicht zu
bezahlen. "Das ist Kundendienst," sagte der freundliche
Werkstattmeister. Da fiel dann das Trinkgeld für die beiden Monteure,
die den Schaden so schnell lokalisiert und behoben hatten, eben ein
wenig höher als sonst aus... Übrigens, bis heute ist mit dem Auspuff nie
wieder ein Problem aufgetaucht. Er ist frei von Rost und klingt immer
noch toll, in den hohen Drehzahlen, so etwa ab 5000
aufwärts, hört sich der MX tatsächlich ein wenig wie ein Ferrari aus den
1960ern (siehe unten) an...
;-))
Am 21. September 2005
gönnte ich meinem MX-5 bei einem Kilometerstand von 174.604, also 65.000
km und 3 ¼ Jahre nach Erwerb, die erste Inspektion. Es war gleichzeitig
der erste Ölwechsel, und Lothar, der Werkstattbesitzer, war von diesen
Zahlen naturgemäß alles andere als begeistert, aber mein MX hatte keine
Probleme damit...
Es wurden alle
Schmierstoffe, die Zündkerzen, Filter etc. erneuert. Ich nahm diesen
ausgiebigen Werkstattaufenthalt zum Anlass, auch gleich den
Zahnriemen tauschen zu lassen. Der Zahnriemenwechsel ist beim MX zwar nur alle
100.000 oder 120.000 Kilometer vorgeschrieben (so ganz einig ist sich die
Fachwelt da nicht), doch erschien es mir sinnvoll, schon nach etwa 85.000
Kilometern (die Vorbesitzerin hatte den Zahnriemen bei 90.000 km
gewechselt) diese Reparatur durchzuführen, da es sozusagen "ein Aufwasch"
war.
Im Winter 2006 wurden dann
noch die Bremsklötze und -scheiben erneuert, da sie verschlissen waren,
was bei meiner Fahrweise ja auch wahrlich kein Wunder ist. Ich wundere
mich, dass die Bremsanlage überhaupt so lange gehalten hat, immerhin
fast 200.00 km mit den ersten Bremsscheiben!
...und das war's bisher,
was die Reparaturen angeht! |
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Mein Traum:
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Weiter oben sagte ich
schon, dass man einen MX auch schnell fahren, ja sogar rücksichtslos mit
ihm rasen kann. Nun, ich gebe zu, dass ich das eigentlich immer dann
mache, wenn ich nicht gerade mit meiner Frau unterwegs bin, denn sie
sieht das nicht so gerne, um an dieser Stelle einmal maßlos zu
untertreiben... ;-))
Doch MX-Fahren ist ja
nicht alles auf der Welt. Jeder, der mich kennt,
weiß, wie sehr ich Frankreich liebe und dass Paris für mich die mit
weitem Abstand schönste Stadt der Welt ist. Kürzlich fand ich im
Internet den kleinen Film "C'était un rendez-vous" von Claude Lelouch aus dem Jahre 1976, der
das zeigt, was ich immer schon einmal machen wollte, wozu mir bisher
aber leider jedes Mal, wenn ich in Paris war, die Gelegenheit fehlte:
Mit einem schnellen Auto früh am Morgen durch die fast leeren
Straßen der französischen Hauptstadt zu jagen.
In einer einzigen Sequenz
ohne jeden Schnitt und in Echtzeit zeigt der Film die Fahrt des
Regisseurs Lelouch von der Ringstraße
aus durch das frühmorgendliche Paris - Start war um 5:30 Uhr - um nicht
zu spät zu einem Rendez-vous mit seiner damaligen Freundin und heutigen
Frau zu kommen, die ihn auf der Treppe zu Sacré-Cœur erwartet. Die Kamera
war dabei an der vorderen Stoßstange einer silbergrauen S-Klasse montiert, wie dieses Foto beweist. Genauer gesagt war es der Mercedes 450 SEL 6.9 (Foto 1 und Foto 2 vergleichbarer Modelle), den der Regisseur damals besaß und den er auch selbst steuerte. Es gab viele Mutmaßungen, dass die Fahrt von einem Profi durchgeführt wurde, z.B. von Formel-1-Größen der damaligen Zeit wie Jacky Ickx oder Jacques Laffite, doch in einem "Making of", das im Jahre 2006 und somit exakt 30 Jahre nach dem eigentlichen Film entstand, sagt Claude Lelouch noch einmal ganz klar, dass er es war, der den Wagen damals selbst steuerte.
"C'était un rendez-vous" ist ein Tonfilm, doch gibt es keinerlei Dialoge oder Monologe; man
hört nur den unnachahmlichen Sound eines PS-starken Sportwagenmotors, untermalt vom Quietschen der Reifen bei den großen Querbescheunigungen
in schnell durchfahrenen Kurven bzw. beim unvermittelten Abbiegen in Seitenstraßen. Man erlebt die
Beschleunigung des Autos, hört hautnah das Hochschalten und - noch
eindrucksvoller - das Herunterschalten mit Zwischengas. Hier wurde also offensichtlich der Sound nachträglich eingefügt, denn eine S-Klasse mit Automatikgetriebe, auch wenn sie - wie in diesem Fall - über einen 286 PS starken Achtzylinder verfügt, ist vom Innengeräusch her doch eher dezent. Lelouch sagt in dem oben erwähnten "Making of", er habe den Film mit dem Fahrgeräusch eines Ferraris unterlegt, um den Sportwagenenthusiasten einen Sound zu liefern, der sie anspricht. Es gibt allerdings Zweifel an der Aussage Lelouchs, dass es ein Ferrari gewesen sei, denn wenn man die verschiedenen Sounddatenbanken (z.B. Albertweb) erforscht, findet man heraus, dass zum Beispiel der röhrende Sound eines Porsche RSR dem Filmgeräusch sehr viel näher kommt als die - bedingt durch ihre 12-Zylinder-Motoren - recht sonoren Ferraris.
Nun fragt sich der geneigte Leser natürlich, warum Claude Lelouch denn nicht gleich einen Ferrari für seine halsbrecherische Fahrt nahm. Die Antwort gibt der Regisseur in dem o.g. "Making of" ohne zu zögern: Wegen der Federung. Es ist klar, dass Filmaufnahmen einer Kamera, die an der Stoßstange eines brettharten Ferraris montiert ist, verwackelt wären. Die S-Klasse allerdings verfügte über eine hydropneumatische Federung, die es bis dahin nur bei Citroën gegeben hatte. Damit blieb der Wagen in jeder Fahrsituation ruhig und erlaubte auf diese Weise gestochen scharfe Bilder.
In einer Szene ist ein Müllwagen im Weg und zwingt
Lelouch zum Bremsen bis fast zum Stillstand. Wissend, dass der Film mit einer S-Klasse, die immerhin fast zwei Tonnen auf die Wage brachte, gedreht wurde, staunt man nicht schlecht über die rasante Verzögerung. Bei genauerem Hinsehen allerdings erkennt man, dass auch hier ein Ferrari unterlegen gewesen wäre, denn der W 116 war das weltweit erste Fahrzeug mit ABS! Nach dem Bremsmanöver hinter dem Müllwagen weicht der Fahrer übrigens auf den Gehweg aus; achten Sie dabei einmal auf den
Gesichtsausdruck der Dame, die dort gerade ihren Hund ausführt...
In einem Interview gab
Claude Lelouch zwei Anekdoten im Zusammenhang mit dem Film zum Besten. Er
erzählte, dass er bei allen überfahrenen roten Ampeln und beim Abbiegen
eigentlich immer einen guten Überblick gehabt habe und so hätte
abbremsen können, wenn ein Fahrzeug oder Fußgänger seinen Weg gekreuzt
hätten. Doch an einer Stelle, beim Ausfahren aus der Durchfahrt durch
den Louvre, habe er überhaupt nichts sehen können und aus diesem Grunde
einen seiner Mitarbeiter mit einem Walkie-Talkie dort postiert, der ihn
gewarnt hätte, wenn der Weg nicht frei gewesen wäre. Als er nach dem
Abdrehen des Film zurück zum Louvre gefahren sei, um seinen Mitarbeiter
dort abzuholen, habe dieser ihm ganz zerknirscht berichtet, dass das
Walkie-Talkie nicht funktioniert habe...
Des Weiteren erzählte
Lelouch, dass er nach der Veröffentlichung des Films zum
Polizeipräfekten von Paris vorgeladen worden sei. Dieser habe seine
ganzen Verfehlungen und Verstöße aufgezählt und ihm eine Standpauke
gehalten, so dass er sich wie ein Schuljunge vorgekommen sei. Dann habe
er seinen Führerschein aushändigen müssen. Der Präfekt habe ihm lange
mit düsterer Miene in die Augen geschaut und ihm dann seine "Permis de
conduire" zurückgegeben mit der Bemerkung, er habe im Stadtrat
versprechen müssen, Lelouch den Führerschein abzunehmen, aber er habe
nicht gesagt, für wie lange das geschehen solle...
Klicken Sie auf das Bild
hier oben rechts, um sich den Film im Quicktime-Format (.mov)
anzuschauen. Aber Achtung, die Datei hat 34,1 MB und da dürfte der
Download auch bei der besten Internetverbindung ein wenig Zeit in
Anspruch nehmen!
Für die Frankophilen
unter Ihnen hier nun noch die genaue Fahrstrecke, die Claude Lelouch im
Film in unter 8 Minuten (!) absolviert: Boulevard Périphérique - Place
Dauphine - Avenue Foch - Place Charles de Gaulle / Étoile - Avenue des
Champs-Elysées - Place de la Concorde - Quai des Tuileries - Place du
Carrousel - Rue de Rohan - Avenue de l'Opéra - Place de l'Opéra - Rue
Halévy - Rue de la Chausée d'Antin - Place d'Estienne d'Orves - Rue
Blanche - Rue Pigalle - Place Pigalle - Boulevard de Clichy - Rue Lepic
- Rue Caulaincourt - Avenue Junot - Place Marcel Aymé - Rue Norvins -
Place du Tertre - Rue Sainte Eleuthère - Rue Azais - Place du Parvis du
Sacré-Cœur.
Wenn ich demnächst wieder
mit meinem MX-5 in Paris bin, werde ich die Strecke nachfahren, auch in
aller Herrgottsfrühe, doch ich befürchte, dass ich ein paar Sekunden
länger dafür brauchen werde als Claude Lelouch in "C'était un rendez-vous". Aber wer weiß,
vielleicht blockiert ja dann kein Müllwagen den Weg und ich kann die
entscheidenden Sekunden herausholen... ;-)) |
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Kfz.-Kennzeichen:
|
Ist es Ihnen nicht auch schon oft so ergangen, dass Sie unterwegs waren
und an einem anderen Auto ein Kennzeichen sahen, das Sie nicht kannten,
aber doch zu gerne gewusst hätten, was sich hinter dem Kürzel für die
Ortsangabe verbirgt? Nun, als kleinen Service für Sie habe ich hier eine
pdf-Datei mit den Kfz.-Kennzeichen Deutschlands zusammengestellt, wobei
ich auch Wert darauf legte, die ehemaligen Kennzeichen mit in die Liste
aufzunehmen, denn ganz häufig weiß man gerade bei einem Oldtimer, dem
man unterwegs begegnet und der noch die ursprünglichen Kennzeichen
trägt, nicht, wo er angemeldet ist. Ich übernehme allerdings keine
Gewähr für die Vollständigkeit oder Richtigkeit meiner Angaben.
Kfz.-Kennzeichen (140 KB) ansehen (einfacher
Mausklick links) bzw. downloaden (Rechtsklick und "Ziel speichern unter"
auswählen). |
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Herbstimpression:
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Unseren
Freunden, die durch uns mit dem MX-5-Virus infiziert wurden,
schenkten wir zur Silberhochzeit ein Cabriowochenende mit Übernachtung
in der Hochzeitssuite im
Posthotel Usseln (sehr
empfehlenswert!). Es wurde eine schöne Tour am letzten Wochenende der
Herbstferien. Der Samstag war zwar trotz Sonne recht kühl, so dass das
Dach zu blieb, aber am Sonntag wurde es warm und wir genossen die
wunderbare Herbstluft im offenen MX.
Es ging in einer großen Schleife von Kaunitz über Salzkotten, Usseln
(Übernachtung), Korbach, Wolfhagen, Arolsen, Kloster Dahlheim, Lemgo und
Werther (Ausklang beim besten Salat Ostwestfalens in
Dreilinden) wieder zurück
nach Verl, alles in allem 350 km durch die schon herbstlich gefärbten
Wälder des Sauerlandes und die weite Stoppelfelderlandschaft
Ostwestfalens. Das Foto entstand auf dem Parkplatz der Klosteranlage
Dahlheim bei Lichtenau (Paderborner Land), links der blaue MX-5 NB FL
unserer Freunde, rechts unser alter NA. |
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Kaufempfehlung:
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Die erste Generation des meistgebauten Roadsters der Welt ist auch heute - mehr als 10 Jahre nach Einstellung des Modells - immer noch eine gute Wahl. Der MX-5 NA ist erschwinglich, sparsam im Verbrauch, bezahlbar in der Versicherung und vor allem zuverlässig.
Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Verschleißteile regelmäßig ausgetauscht wurden und kein so genannter Reparaturstau entstanden ist. In diesen Zusammenhang gehört auch die Erkundigung darüber, wann der Zahnriemen (einschließlich Umlenkrollen) letztmalig erneuert wurde. Ein Zahnriemenwechsel sollte spätestens alle 100.000 km erfolgen; da solch ein Auto aber häufig als Zweit- oder Drittwagen und nur saisonal gefahren wird, kann man sich danach nicht immer richten und sollte darauf achten, dass dieses Bauteil nicht zu alt und damit vielleicht brüchig geworden ist.
Ein weiterer Punkt, der einer genaueren Überprüfung bedarf, ist roadstertypisch natürlich das Dach: Gibt es Risse (gerne an den Kanten über den Seitenfenstern)? Ist die Heckscheibe nicht allzu sehr verkratzt und weist sie keine Risse auf? Ist es dicht? Tipp: Am besten einfach einmal durch die Waschanlage fahren.
Weiterhin sollte man die Bremsen checken. D.h. sind die Scheiben nicht zu dünn, die Klötze noch gut und vor allem: Drehen sich die Hinterräder bei aufgebocktem Wagen und gelöster Bremse frei? Denn die Hinterachsbremsen gehen gerne einmal "fest"; ist kein Beinbruch, aber ärgerlich.
Schließlich noch die Überprüfung, ob die Klappscheinwerfer einwandfrei funktionieren und schon steht einem tollen Sommersonnecabriofeeling nichts mehr im Wege.
Was den Rost angeht, so ist der MX-5 NA fast immer frei davon. Lediglich die hinteren Kotflügel zeigen schon einmal Spuren von Rost an den Radläufen, den Seitenschwellern oder den Türkanten. Darauf sollte man achten, aber das ist sicher kein Kaufhindernis, denn die Nachbesserung an diesen Stellen bereitet keine besonderen Probleme.
Wenn Sie den Kauf eines NA erwägen, schauen Sie aber bitte danach, dass das Ihnen angebotene Fahrzeug nicht "verbastelt" ist, denn leider gibt es immer wieder Zeitgenossen, die diesen wunderbaren Roadster zum Objekt Ihrer so genannten Tuningversuche machen. Eine leichte Tieferlegung (wie bei meinem Wagen, siehe Bild) und der Tausch der Originalfelgen, die man ja immer noch wunderbar für die Winterreifen nutzen kann, gegen ein gefälligeres Design sind sicher angebracht, aber dann hört es meiner Meinung nach auch schon auf. Wer Spoiler, Klarglasrückleuchten, Doppelauspuff und anderen Firlefanz liebt, sollte vielleicht eher zu einem Auto greifen, das damit - wie z.B. der GTI - besser als das Original ausschaut. Ein MX-NA ist ein klassischer Roadster und sollte es bleiben.
Ein Nachteil des MX-5 ist sicher der Kofferraum. Er ist winzig und eher als erweitertes Handschuhfach zu betrachten. Wenn das Notrad noch an Bord ist und nicht in der Zwischenzeit gegen ein so genanntes Pannenset (das wunderbar im "Geheimfach" hinter dem Reserverad einen Platz findet) ausgetauscht wurde, was ja heutzutage zulässig ist, dann passt gerade mal das Gepäck für einen Wochenendtrip hinein. Ist das Notrad verschwunden, geht auch eine (wohlgemerkt: eine einzige) Kiste Sprudel hinein. Alltagstauglich ist das sicher nicht. Aber wer möchte den MX schon als Einkaufsauto nutzen?
Die Fahrleistungen und die Straßenlage des MX-NA sind über jeden Zweifel erhaben. Bei 950 kg Fahrzeuggewicht und 115 PS ist man immer ausreichend motorisiert, übrigens viel spritziger als bei den Nachfolgemodellen mit der 1,6- oder 1,8-Liter-Maschine! Der NA lechzt nach kurvenreichen Landstraßen und fühlt sich dort sicher wohler als auf der Autobahn, denn die Fahrgeräusche bei offenem und geschlossenem Dach sind jenseits der 120 km/h nicht jedermanns Sache. Auf der Landstraße allerdings wieselt der MX-5 Gokart-gleich um die Kurven und macht richtig Spaß.
Scheuen Sie also den Kauf eines älteren MX-5 nicht, sondern greifen Sie zu, wenn Ihnen ein gut erhaltenes Auto angeboten wird. Sie bekommen großen Fahrspaß zum kleinen Preis. Dabei sind auch hohe Laufleistungen kein Problem. Mein Wagen zum Beispiel hat die Viertelmillion Kilometer überschritten und rennt wie am ersten Tag. Man möchte fast den alten Werbespruch des Käfers bemühen und sagen: ...und läuft und läuft... |
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