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Mein Vater Otto Meißner, der leider viel zu jung am 7. Dezember 1981 an einem akuten Hinterwandinfarkt verstarb, erblickte am 30. August 1914 in der Kämmereigasse 5 in Allenstein (Ostpreußen) das Licht der Welt. Nach dem Krieg verschlug es ihn nach Solingen, wo er sich niederließ. Er kam nie wieder nach Allenstein zurück. Wie der Zufall es wollte, bekam ich im Januar 2004 durch das Comenius-Projekt meiner Schule (Ev. Gymnasium Werther), das ich als Koordinator der internationalen Beziehungen des EGW organisiere, Kontakt zu einer Schule in Ostróda, einer kleinen Stadt unweit von Olsztyn, wie Allenstein heute auf polnisch heißt. Die Vertreterin der dortigen Schule (Zespół Szkół Zawodowych, im. Stanislawa Staszica w Ostródzie), Frau Małgorzata Fingas, kam zu einem Vortreffen nach Werther und wir freundeten uns schnell an. Gosia, wie sie von Freunden genannt wird, musste leider recht schnell wieder abreisen, doch blieben wir nicht nur im Rahmen des Comenius-Projekts in Kontakt, sondern auch privat; z.B. begann unsere Helen einen regen Briefwechsel mit Kasia, Gosias Tochter. Natürlich hatte ich mit Gosia auch über Allenstein und meine familiären Bindungen an diese Stadt gesprochen, und bald trafen sehr schöne Bilder ein, die Gosias Mann in Olsztyn vom Hause Kämmereigasse 5 (heute: ul. Michal Lengowskiego) und seiner Umgebung gemacht hatte. Ich habe mich riesig über die Aufnahmen gefreut und bedanke mich auch an dieser Stelle noch einmal herzlich bei den beiden für diese nette Geste freundschaftlicher Verbundenheit. Schauen Sie sich die Bilder in der kleinen Galerie hier unten auf dieser Seite an. Es ist müßig zu erwähnen, dass ich mich sehr auf den Tag freute, an dem ich das alles mit eigenen Augen sehen sollte, denn Gosia und ihre Familie luden meine Frau und mich ein, nach Ostpreußen zu kommen. Schon im Sommer des gleichen Jahres (August 2004) starteten wir zu einer Reise nach Königsberg, Danzig, Ostróda und... nach Allenstein! Dazu gibt es eine etwas ausführlichere Galerie auf einer anderen Seite: Klicken Sie hier! Frithjof Meißner |
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allenstein01.jpg Ein Blick in die Kämmereigasse, das zweite Haus auf der rechten Seite ist das Geburtshaus meines Vaters. |
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allenstein03.jpg Hier der Seiteneingang Nr. 5 auf der rechten Seite des Hauses. |
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allenstein04.jpg Die Schule, die mein Vater besuchte, befand sich in unmittelbarer Nähe. |
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allenstein06.jpg Ein Blick von der anderen Seite auf den Eingang Nr. 1 auf der linken Hausseite. |
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allenstein15.jpg Das sind Gosia (rechts) und ihre Tochter Kasia. |
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| Im Folgenden einige alte Postkarten von Allenstein, die ich im Netz fand. [ Da es sich dabei um Bilder aus der Vorkriegszeit handelt, gehe ich davon aus, dass es kein Copyright auf diese Aufnahmen gibt, bin aber dankbar für Hinweise, falls ein solches dennoch bestehen sollte. ] | |||||
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Der Markt von Allenstein im Jahre 1915, also ein Jahr nach der Geburt meines Vaters. |
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Das Allensteiner Schloss auf einer kolorierten Ansichtskarte. |
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Allenstein in der Totalansicht. Hier kann man sehr schön die Kirchen und das Schloss sehen, allerdings noch ohne Dachhelm. |
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Allenstein in der Gesamtansicht, im Mittelpunkt das Schloss, dessen Turm in dieser aus dem Jahr 1937 stammenden Aufnahme schon das Dach trägt, das auf den älteren Aufnahmen (siehe oben) fehlt. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie mein Vater mir vom Aufsetzen des Dachhelms erzählte, und auch davon, dass Kopernikus vom Turm aus seine astronomischen Beobachtungen gemacht haben soll. |
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Hier nun noch ein paar interessante Links: BJO - Bund Junges Ostpreußen: http://www.ostpreussen-info.de/ Ostpreußenseiten: http://www.ostpreussen.de.vu/ Provinz Ostpreußen: http://www.deutsche-schutzgebiete.de/provinz_ostpreussen.htm
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Allensteiner Heimatbrief Hier links sehen Sie als Beispiel den farbigen Einband der Weihnachtsausgabe 2006 des Allensteiner Heimatbriefes, der zweimal jährlich (im Sommer und zu Weihnachten) von der Stadtgemeinschaft Allenstein e.V. herausgegeben wird. Ich wurde auf diese Publikation, durch Herrn Bodo Hinz, dem ich bei der Suche nach dem Grab seiner Mutter helfen konnte und dessen Homepage ich eingerichtet habe und betreue, aufmerksam gemacht. Ich kann Ihnen den Heimatbrief sehr empfehlen, denn dort finden Sie nicht nur wichtige Informationen, sondern auch allerlei Kurzweiliges. Außerdem bildet er als "Vereinszeitung" der Stadtgemeinschaft ein Forum für die Kommunikation der Mitglieder und anderer interessierter Bürgerinnen und Bürger. Allensteiner Heimatbrief |
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